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P R E S S E M I T T E I L U N G

Nordirland avanciert zum wichtigen IT-Zentrum in Europa

BELFAST, Juni 2001 - Jahresabschlussbericht 2001-2001: Nordirische Wirtschaftsförderung holt 16 neue Unternehmen in die Region / Rekordergebnis bei neu geschaffenen Arbeitsplätzen
Das IDB Northern Ireland blickt in seinem gerade veröffentlichten Jahresabschlußbericht für das Geschäftsjahr 2000-2001 auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Ergebnis in den vergangenen zwölf Monaten zurück. 
Mit Unterstützung des IDB konnten insgesamt 7.596 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Ausländische Direktinvestitionen hatten dabei mit 3.085 neuen Arbeitsplätzen einen bedeutenden Anteil. Damit unterstreicht die Region erneut ihre Attraktivität als Investitionsstandort in Europa.
"Es war ein sehr ermutigendes Jahr für das IDB und für Nordirland", zog Alan Gillespie, Vorstandsvorsitzender des IDB, Bilanz bei der offiziellen Bekanntgabe der Ergebnisse in Belfast. "Wir konnten über das ganze Jahr auf unserer sehr soliden Wirtschaft aufbauen und eine Reihe ausländische Unternehmen überzeugen, dass Nordirland der richtige Standort für sie ist." 
In Zahlen drückt sich das folgendermaßen aus: Insgesamt betreute das IDB 47 Investitionsprojekte, 21 von diesen wurden von lokalen Unternehmen für Erweiterungen und Modernisierungen genutzt. Die verbleibenden 26 Investitionsprojekte sind von ausländischen Unternehmen durchgeführt worden. Dabei konnte das IDB 16 neue ausländische Investoren nach Nordirland holen, die restlichen 10 sind Expansionsprojekte bereits ansässiger internationaler Unternehmen.
Das Jahresergebnis erhält vor allem durch seine Beschäftigungseffekte besondere Bedeutung: Mit 7.596 neu geschaffenen Arbeitsplätzen, davon allein 3.085 durch ausländische Direktinvestitionen, hat das IDB eine neue Rekordmarke gesetzt.
"Das Jahresergebnis bestätigt außerdem den Trend der vergangenen Jahre, dass sich Nordirland ganz rapide zu einem Standort für wissensbasierte Technologien entwickelt hat," so Gillespie. "Mehr als 90 Prozent der neuen Arbeitsplätze entstammen den Bereichen High-Tech-Fertigung und Softwareentwicklung." Unter den deutschen Unternehmen waren die M&M Software GmbH aus St.Georgen und die InVision Software AG aus Ratingen.
Das Industrial Development Board for Northern Ireland ist die Wirtschaftsförderungsagentur des neuen Department for Enterprise, Trade and Investment der am 2. Dezember 1999 eingesetzten Regionalregierung Nordirlands. Das IDB bietet Unternehmen Unterstützung bei Neuansiedlungen und Erweiterungsinvestitionen. Das IDB betreut mit 523 Unternehmen einen Großteil der Industrie in der Region, 195 davon sind ausländische Investoren. Einige deutsche Unternehmen sind in Nordirland bereits seit vielen Jahren vertreten, unter ihnen der Mittelständler Hüco electronic aus Espelkamp, ein Tochterunternehmen der Triumph-Adler AG, der Automobilzulieferer Arntz Belting aus Höxter. Mit dem Umbau der Wirtschaftsstruktur weg von traditionellen Industrien hin zu Wachstumsbranchen hat das IDB Northern Ireland in den letzten Jahren vorwiegend Unternehmen aus dem Bereich IT und Softwareentwicklung nach Nordirland geholt. Auch deutsche Unternehmen zeigen reges Interesse an dem Standort. Mit der Ansiedlung der M&M Software GmbH und der InVision Software AG haben allein in den vergangenen sechs Monaten zwei deutsche Unternehmen ein Entwicklungszentrum in Nordirland aufgebaut. Auch viele internationale Unternehmen wie Fujitsu, Nortel Networks oder Raytheon haben Teile ihrer Softwareentwicklung nach Nordirland verlagert.

Für weitere Informationen steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Adrian O'Hare
Direktor Deutschland
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Deutschland
Tel.: 0211 - 35 07 67
Fax: 0211 - 16 24 89
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Markus Rehkopp
Leiter Public Relations
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